Tiergestützte Pädagogik

Wir möchten in unserer pädagogischen Arbeit die tiergestützte Pädagogik einfließen lassen.

Im Vordergrund steht dabei, dass die Kinder mit den Hunden und Schnecken nicht nur spielen, sondern auch den richtigen Umgang mit ihnen erlernen. Ängste können abgebaut und überwunden werden, Gefahren erkannt und auch, dass es sich um ein individuelles Lebewesen handelt.

In der zunehmenden Verstädterung der heutigen Zeit ist es für Kinder immer schwieriger, Natur bewusst wahrzunehmen. Kindertageseinrichtungen wirken hier bereits seit Jahren ausgleichend, z.B. werden Kleinstlebewesen durch verschiedene Lupengläser näher betrachtet, Ausflüge in die nähere Umgebung oder auch in den Wald unternommen. 

Es gibt viele Gründe, wann ein Tier die Einrichtung bereichern kann und die Entwicklung der Kinder unterstützt. Hier sind nur einige:

  • Die Anwesenheit der Tiere wirkt sich erwiesenermaßen positiv auf das allgemeine Wohlbefinden von Kindern und Erwachsenen aus und schafft ein entspanntes Klima, von dem alle Beteiligten profitieren.
  • Die Eigen- und Fremdwahrnehmung wird durch die Anwesenheit der Tiere geschult.
  • Das Tier unterstützt die emotionale und soziale Entwicklung.
  • Die Anwesenheit von Tieren kann Ruhe und Geduld fördern, indem unter anderem für Muskelentspannung und eine regelmäßige Atmung gesorgt wird. Dieses trägt zur Beruhigung bei.  
  • Die Tiere unterstützen uns, um in eine andere Welt einzutauchen.
  • Durch die Tiere kann erlernt werden, Kontakt zu zulassen, Nähe und Vertrauen aufzubauen, Konzentration und Feingefühl zu schulen. 

  




Das ist Nova, ein Goldendoodle:

Nova ist eine fünfjährige ausgebildete Assistenzhündin und ist ein sensibler Hund. Sie reagiert feinfühlig und vorsichtig auf ihre Mitmenschen. Sie ist sehr verschmust, liebt Körperkontakt und ist sie auch gerne aktiv. Nova ist in Gruppen- und Einzelkontakten neugierig, souverän und für jeden Spaß bzw. Aktivität zu haben.











Das ist Enzo:

Enzo ist ein fast zweijähriger Labrador, der Ende letzten Jahres mit mir die Ausbildung zum Therapiebegleithund Team gestartet hat. In Zukunft soll Enzo mich regelmäßig im Kindergarten begleiten. Schon jetzt kommt Enzo unregelmäßig nachmittags zu Teamsitzungen mit. Dort hat er keinen Kontakt zu Kindern. Nach Möglichkeit soll Enzo aber auch immer mal wieder vormittags mit in den Kindergarten kommen, um sich an die neuen, verschiedenen Gerüche, aber auch an die Lautstärke zu gewöhnen. Dabei hat er aber noch keinen Kontakt zu Kindern, sondern liegt nur in seiner Hundekiste.

Über den weiteren Ablauf, sowie dem Stand der Therapiebegleithund Ausbildung werden Sie als Eltern dann weiter informiert. Momentan steht erst mal das „Abschalttraining“ (liegen in der Box) für Enzo auf dem Programm.







 Hier ist eine unserer Schnecken im Einsatz zu sehen: